News

Mögliche Investoren besichtigen gate.ruhr

8. September 2021 | Rubriken: Areal

Investoren, Entwickler und Planer besichtigten bei ihrer Tour durch den Kreis Recklinghausen mehr als 140 Hektar ehemalige Zechengelände, die zu modernen Gewerbestandorten entwickelt werden. Auf dem Foto ist die Gruppe in Marl bei gate.ruhr zu sehen. Hier gab es Informationen aus erster Hand von Wirtschaftsförderer Dr. Manfred Gehrke (2.v.l.). Foto: Stadt Marl / A. Chrost
Investoren, Entwickler und Planer besichtigten bei ihrer Tour durch den Kreis Recklinghausen mehr als 140 Hektar ehemalige Zechengelände, die zu modernen Gewerbestandorten entwickelt werden. Auf dem Foto ist die Gruppe in Marl bei gate.ruhr zu sehen. Hier gab es Informationen aus erster Hand von Wirtschaftsförderer Dr. Manfred Gehrke (2.v.l.). Foto: Stadt Marl / A. Chrost

gate.ruhr ist eine einmalige Chance: für engagierte Unternehmen, die Wirtschaft und die Menschen in der Region. Der geplante Standort für Industrie und Gewerbe hat reichlich Potential. Davon konnten sich jetzt wieder interessierte Investoren bei der „Investorentour Ruhr“ überzeugen.

„Ein richtig starkes Stück Ruhrgebiet“

6. August 2021 | Rubriken: Areal

Stefan Kuczera, Beigeordneter des Regionalverbandes Ruhr (r.), wurde
begrüßt von Alexandra Boy, Leiterin der Kommunikation Chemiepark Marl,
Herne, Witten (l.), Michael Bach, Allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters
(2.v.l.), und Thomas Middelmann, Bereichsleiter der RAG MI.
Von Thomas Middelmann, Bereichsleiter der RAG MI (l.), und Dr. Manfred
Gehrke (m.), Leiter der städtischen Wirtschaftsförderung, erhielt Stefan
Kuczera Informationen zu gate.ruhr aus erster Hand. Im Hintergrund ist
die Teilfläche zu erkennen, die in einem ersten Schritt erschlossen wird.

 

Beim Blick vom Hochhaus und der anschließenden Bustour durch den
Chemiepark informierten Standortleiter Dr. Jörg Harren (l.) und sein
designierter Nachfolger Bernhard Vendt (r.) ihren Gast über die
Großprojekte im Chemiepark Marl.
Fotos: Stadt Marl / A. Chrost
  • Stefan Kuczera, Beigeordneter des Regionalverbandes Ruhr (RVR), informiert sich über regional bedeutende Städtebauprojekte in Marl, insbesondere über die Erschließung erster Teilflächen von gate.ruhr und Großprojekte im Chemiepark Marl
  • Bustour führt durchs künftige Industrie- und Gewerbegebiet gate.ruhr und durch den benachbarten Chemiepark Marl

„Der Chemiepark Marl und die benachbarten Entwicklungsflächen des regionalen Kooperationsstandortes sind ein richtig starkes Stück Ruhrgebiet. Die Stadt Marl geht hier kräftig voran auf dem Weg der Metropole Ruhr zur grünsten und attraktivsten Industrieregion Europas.“ Mit diesen Worten fasste Stefan Kuczera, Beigeordneter Planung beim
Regionalverband Ruhr (RVR,) seine Eindrücke von der Besichtigung der beiden Zukunftsstandorte gate.ruhr und Chemiepark Marl zusammen.

„Herausragende Rolle für unsere Region“

Gemeinsam mit Michael Bongartz, Referatsleitung Staatliche Regionalplanung RVR, informierte er sich ausgiebig über das künftige Industrie- und Gewerbegebiet gate.ruhr und über den direkt daran angrenzenden Chemiepark. „Der Besuch unterstreicht die herausragende Bedeutung der beiden Zukunftsstandorte für unsere Region“, sagte Michael Bach, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters der Stadt Marl, bei der Begrüßung der Gäste. Mit dem neuen Industrie- und Gewerbegebiet gate.ruhr öffnet die Stadt Marl gemeinsam mit der RAG Montan Immobilien GmbH (RAG MI) zukunftsfähigen Unternehmen das Tor zum Ruhrgebiet und zu den europäischen Märkten. Die RAG MI sei als Flächenentwickler „ein verlässlicher Partner von gate.ruhr“ und leiste auch in Marl ihren Beitrag zum Strukturwandel, versicherte Thomas Middelmann, Bereichsleiter Flächenentwicklung Ruhr Ost.

1.000 neue Arbeitsplätze

Auf dem insgesamt 90 ha großen ehemaligen Zechengelände sollen mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze entstehen. gate.ruhr leistet damit einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der Beschäftigung an Emscher und Lippe.

gate.ruhr GmbH erschließt erste Teilfläche

In einem ersten Schritt erschließt die von der Stadt Marl und der RAG MI gegründete gate.ruhr GmbH eine Teilfläche von insgesamt 12,5 ha. Die Teilfläche nördlich und südlich der zum Chemiepark führenden Nordstraße stand auch im Mittelpunkt der Busfahrt über das gate.ruhr-Gelände. Die Fahrt endete auf dem Hafengelände am Wesel-Datteln-Kanal. Der unmittelbare Anschluss an das Wasserstraßennetz vervollständigt die trimodale Verkehrsanbindung von gate.ruhr an die Autobahn A 52, das Kanalnetz und – über die Industriebahn zum Chemiepark – an das Eisenbahnnetz.

Investition in die Zukunft

Der westlich von gate.ruhr gelegene Chemiepark Marl ist mit seinen 600 ha und 10.000 Mitarbeitern ein etabliertes Industriegelände, das stetig in seine Zukunftsfähigkeit investiert. Bis ins kommende Jahr werden die Großprojekte gebaut, in die mehr als 1,3 Milliarden Euro investiert wurden. Dazu gehören Infrastrukturmaßnahmen wie die neuen gasgefeuerten Kraftwerksblöcke, die u.a. das Kohlekraftwerk ersetzen. Evonik baut mit der Polyamid 12-Anlage an der größten Investition in Deutschland, und INEOS errichtet mit der Cumolanlage die mit 750.000 Tonnen p.a. durchsatzstärkste Anlage im Chemiepark. Das erläuterte Standortleiter Dr. Jörg Harren während der Rundfahrt.

Synergieeffekte sind ausdrücklich erwünscht

Die gute Nachbarschaft und der Austausch der beiden wichtigen Standorte in Marl reicht bis in die Gründerzeit des Chemiestandorts zurück. Die ehemalige Zeche Auguste Victoria versorgte den Chemienachbarn mit ausreichend Energie für die Produktion. Auch künftig sind Synergieeffekte zwischen den Unternehmen auf gate.ruhr und dem
Chemiepark nicht nur möglich, sondern ausdrücklich erwünscht.

Investoren besuchen gate.ruhr

27. August 2020 | Rubriken: Areal

Marls Bürgermeister Werner Arndt sprach zur Perspektive für die Stadtentwicklung.
Großes Potential: Der Standort gate.ruhr in Marl überzeugt mit einer Fläche von 90 Hektar. Fotos: Copyright: Thomás da Silva

Kontakte zu lokalen Ansprechpartnern knüpfen und sich Eindrücke von Entwicklungsflächen im Ruhrgebiet verschaffen – darum geht es bei der Investoren-Tour Ruhr. Eine von drei Touren hat die potentiellen Investoren nach Marl geführt, genauer gesagt auf das 90 Hektar große Areal gate.ruhr.

Enormes Marktpotential

Für rund 40 Investoren, die sich für die Tour von Bochum über Marl nach Herne angemeldet hatten, hieß der zweite Stopp: gate.ruhr. Die Investorentour fand unter Berücksichtigung aller Hygieneregeln statt. Bereits auf dem Weg mit dem Bus in die Stadt am Rande des Ruhrgebiets gab es Input von Peter Haumann, Fachbereichsleiter Umwelt, Verkehr, Geoinformation, Planung und Wirtschaft beim Kreis Recklinghausen. Er stellte sowohl den Interessenten aus dem Umland als auch den weiter angereisten Investoren den einwohnerreichsten Kreis Deutschlands vor. „In der Emscher-Lippe-Region finden Unternehmer ein enormes Marktpotential. Innerhalb des großen Kreisgebiets, aber auch angrenzend mit insgesamt gut 5,1 Millionen Bewohnern des Ruhrgebiets. Ein weiterer Pluspunkt ist die infrastrukturelle Ausstattung und großen Zahl hier ansässiger Unternehmen aus allen Branchen“, weiß der Wirtschaftsförderer.

Bedeutsame Entwicklungsfläche

Das gilt besonders für eine der überregional bedeutsamsten Entwicklungsflächen im Kreis Recklinghausen, deren Name Programm ist: „Gate.ruhr ist das Tor zum Ruhrgebiet, zu NRW und in die ganze Welt. Wir haben hier die direkte Anbindung an die Straße über die Autobahn 52, die Anbindung ans Wasser über den Wesel-Datteln-Kanal und die Anbindung an die Industriebahn zum benachbarten Chemiepark“, berichtet Bürgermeister Werner Arndt den Investoren nach der Rundfahrt über das beeindruckend große Gelände. Die Größe des Areals spreche übrigens ebenso für den Standort. „Es gibt nur wenige zusammenhängende Industrie- und Gewerbegebiete, die ein solches Platzangebot bieten und so auch großen Unternehmen eine Ansiedlung ermöglich“, führt Arndt weiter aus.

Standort für Industrie und Gewerbe

Der erste Abschnitt von gate.ruhr, eine etwa 16,5 Hektar große Fläche nördlich und südlich der zum Chemiepark führenden Nordstraße, soll ab 2022 zur Verfügung stehen. „In den nächsten Jahren wird sich das ehemalige Zechengelände, die Schachtanlage August Victoria 3/7 an der Carl-Duisberg-Straße, zu einem Standort für Industrie und Gewerbe wandeln. Wo noch vor fünf Jahren Kumpel ihrer Tätigkeit nachgingen, können bald neue Arbeitsplätze entstehen. Das ist eine Entwicklung, auf die wir gemeinsam voller Stolz blicken können“, sagt Uwe Penth, Geschäftsführer der RAG Montan Immobilien.

Information und Austausch

Im Anschluss an Bustour und Vorträge von Werner Arndt zur Perspektive für die Stadtentwicklung und von Uwe Penth zu den Besonderheiten der ehemaligen Bergbau-Fläche blieb Zeit für Gespräche. Investoren und Verantwortliche tauschten sich aus, sprachen über Möglichkeiten und gegenseitige Vorstellungen. „Wir ziehen alle gemeinsam an einem Strang und sind überzeugt, dass gate.ruhr nicht nur das Tor zum Ruhrgebiet, sondern ein Tor zur Zukunft werden wird“, ergänzt Marls Bürgermeister Arndt.

Ansprechpartner für Investoren, die an einer Ansiedlung auf dem gate.ruhr-Gelände interessiert sind, ist die Wirtschaftsförderung der Stadt Marl (Tel. 02365/99-2201, E-Mail: manfred.gehrke@marl.de).

Baustellenschild kündigt Start von gate.ruhr an

20. Mai 2020 | Rubriken: Areal

Gaben mit der Vorstellung des Baustellenschildes das Startsignal für die Erschließung des Industrie- und Gewerbeparks gate.ruhr in Marl: Bürgermeister Werner Arndt (2.v.l.), RAG MI – Chef Uwe Penth (2.v.r.) und die Geschäftsführer der ga-te.ruhr GmbH, Michael Dinklage (l.) und Volker Duddek. Foto: Stadt Marl / Pressestelle

Mit der Aufstellung eines Baustellenschildes haben die Stadt Marl und die RAG Montan Immobilien GmbH ein sichtbares Signal für die bevorstehende Entwicklung des überregional bedeutsamen Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr gesetzt. Möglichst noch in diesem Jahr will die gleichnamige Projektgesellschaft auf dem ehemaligen Gelände der Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 eine Teilfläche entwickeln, um innovativen Unternehmen das Tor zum Ruhrgebiet und zu den europäischen Wirtschaftsmetropolen zu öffnen.

Bautätigkeiten sollen zum Jahreswechsel starten

In einem ersten Schritt wird die gate.ruhr GmbH als
gemeinsame Projektgesellschaft der Stadt Marl und der RAG Montan Immobilien GmbH (RAG MI) eine insgesamt 16,5 ha große Fläche nördlich und südlich der zum Chemiepark führenden Nordstraße erschließen. „Wir sind fest entschlossen, möglichst zum Jahreswechsel mit den Bautätigkeiten zu beginnen“, sagt Michael Dinklage, Geschäftsführer der gate.ruhr GmbH und Finanzdezernent der Stadt Marl. „Die Planungsleistungen wurden europaweit ausgeschrieben und sind weitestgehend vergeben“, bestätigt Volker Duddek, Geschäftsführer und Projektentwickler der RAG MI. Im zweiten Halbjahr 2022, so der ambitionierte Zeitplan, soll die Entwicklung der ersten gate.ruhr-Teilflächen abgeschlossen werden.

Standort punktet mit Größe und Verkehrsanschlüssen

Auf dem insgesamt 90 ha großen ehemaligen Zechengelände wollen die Stadt Marl und die RAG MI, die als Flächenentwickler den Strukturwandel in der Region mitgestaltet, zukunftsfähigen Unternehmen das Tor zum Ruhrgebiet und zu den europäischen Märkten öffnen und insgesamt mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze ansiedeln. Der künftige Industrie- und Gewerbepark kann dabei mit seiner Größe punkten, da es nur wenige zusammenhänge Grundstücke vergleichbarer Dimension gibt, sowie mit seiner trimodalen Verkehrsanbindung an die Autobahn A 52, den Wesel-Datteln-Kanal und die vorhandene Industriebahn zum benachbarten Chemiepark Marl.

Großes Interesse an gate.ruhr

„Uns haben bereits viele Anfragen zu gate.ruhr von Unternehmen erreicht, die sich hier gerne angesiedelt hätten“, berichtet Bürgermeister Werner Arndt, zugleich Vorsitzender der gate.ruhr-Gesellschafterversammlung. „Ich freue mich, dass die gate.ruhr GmbH mit vollem Engagement an dem Projekt arbeitet, damit zum Jahreswechsel die Bagger rollen können“.

Ausbau der Kanalisation und Ertüchtigung der Zufahrten

„Mit der Aufstellung des Baustellenschilds für den ersten Bauabschnitt unseres Gemeinschaftsprojektes gate.ruhr mit der Stadt Marl zeigen wir, dass hier auf der ehemaligen Bergwerksfläche von Auguste Victoria 3/7 die konkrete Arbeit beginnt. Die Baugrundaufbereitung und die Erschließung sind erste Schritte in die Zukunft des Areals als Industrie- und Gewerbestandort“, betont Uwe Penth, Vorsitzender der Geschäftsführung der RAG MI.
Zeitlich parallel zu den baulichen Aktivitäten auf dem Teilgelände wird das Regen- und Abwassersystem ausgebaut und die Carl-Duisberg-Straße mit zwei Kreisverkehren und neuen Radwegen verkehrlich ertüchtigt. Ebenso wird auf der Marler Straße die Brücke über den Sickingmühlenbach im Auftrag des Kreises Recklinghausen als Straßenbaulastträger erneuert.

Hohe Fördermittel von Land und Bund

Die erste Realisierungsphase von gate.ruhr wird von der Bundes- und der Landesregierung, die bereits die ausführliche Machbarkeitsstudie gefördert hatte, mit 14,5 Mio. Euro unterstützt. Den Bewilligungsbescheid hatte NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart persönlich in Marl überreicht. Insgesamt rechnet die gate.ruhr GmbH in den kommenden Jahren mit Aufwendungen von ca. 30 Millionen Euro. „Jeder Euro ist eine nachhaltige Investition in dringend benötigte Arbeitsplätze und in die Zukunft unserer Region“, sagt Bürgermeister Werner Arndt, der diese Überzeugung mit RAG MI – Chef Uwe Penth teilt.

Bürgerinnen und Bürger werden baldmöglichst infomiert

Die Projektpartner werden die Öffentlichkeit ausführlich über die nächsten Schritte zur Entwicklung von gate.ruhr informieren, wenn wegen der Corona-Pandemie öffentliche Veranstaltungen in einem geeigneten Rahmen wieder möglich sind.

Die gate.ruhr GmbH

Gegenstand der gate.ruhr GmbH sind der Erwerb, die Entwicklung, die Erschließung und die Bodenaufbereitung des Geländes in der ersten Realisierungsphase sowie die Vermarkung der dort neu entstehenden Industrie- und Gewerbeflächen. Gesellschafter der GmbH sind die Stadt Marl (51 Prozent) und die RAG MI (49 Prozent).

14,5 Millionen Euro fließen für gate.ruhr

15. August 2019 | Rubriken: Areal

Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (2.v.l.) und Regierungspräsidentin Dorothee Feller kamen ins Rathaus, um den Förderbescheid für gate.ruhr persönlich an Bürgermeister Werner Arndt (l.) und Markus Masuth (r.) zu überreichen. Foto: Stadt Marl / Pressestelle.

Mit 14,5 Millionen Euro fördert die Landesregierung die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr auf dem Gelände des 2015 stillgelegten Bergwerks Auguste Victoria 3/7 in Marl. Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart überreichte Bürgermeister Werner Arndt und Markus Masuth (RAG Montan Immobilien) in Anwesenheit von Regierungspräsidentin Dorothee Feller den Zuwendungsbescheid.

Im ersten Schritt wird die gate.ruhr GmbH (Stadt Marl: 51 Prozent, RAG MI: 49 Prozent) Netto-Flächen im Umfang von 12,5 ha erschließen und vermarkten. Die Mittel dafür stammen aus der Bund-Länder-Gemeinschaftssaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“, an der sich das Land hälftig beteiligt.

Nutzungskonzept erstellt

Auf Basis einer zweiphasigen Machbarkeitsstudie, die EU und Land mit 1,8 Millionen Euro unterstützten, erstellte die Stadt Marl ein Nutzungskonzept für das gesamte Areal. In der ersten Realisierungsphase wird zunächst eine 12,5 ha große Fläche nördlich und südlich der zum Chemiepark führenden Nordstraße erschlossen. Gleichzeitig wird die Entwicklung zwei weiterer Teilflächen vorbereitet, die noch unter Bergaufsicht stehen.

Trimodaler Verkehrsanschluss

Im Norden befindet sich ein Industriehafen mit Anschluss an den Wesel-Datteln-Kanal sowie das Schienen- und Autobahnnetz. Aktuell laufen die Vorbereitungen zur Entlassung aus der Bergaufsicht und die Abstimmung mit dem Wasser- und Schifffahrtsamt zur künftigen Nutzung durch anzusiedelnde Unternehmen. Im Süden schließt sich an die Projektfläche des ersten Bauabschnitts das stillgelegte Bergwerksgelände an. Auch hier haben die Vorarbeiten begonnen.

Zukunftsweisende Investitionen

Im Ergebnis sollen auf dem früheren Zechengelände netto ca. 45 ha Industrie- und Gewerbefläche für zukunftsweisende Investitionen in der Emscher-Lippe-Region bereitgestellt und ca. 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Statements:

Prof. Dr. Andreas Pinkwart: „Die Schließung der Zechen eröffnet ebenso Räume für die Weiterentwicklung des Industriestandorts Nordrhein-Westfalen wie der bevorstehende Ausstieg aus der Kohleverstromung. Das zeigt das Projekt gate.ruhr: Wir investieren in die Zukunft des Areals der Auguste Victoria und schaffen Arbeitsplätze in der Emscher-Lippe-Region. Dieses Projekt entwickelt für das gesamte Ruhrgebiet und darüber hinaus Strahlkraft und wird auch international tätige Unternehmen anziehen.“

Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl: „Auf Auguste Victoria waren bis zur Schließung mehrere tausend Kumpel beschäftigt. Mit gate.ruhr sorgen wir dafür, dass auch die Kinder und Kindeskinder unserer Bergleute hier wieder gute Arbeit finden und es mit unserer  Stadt und unsere Region weiter voran geht“.

Markus Masuth, Vorsitzender der Geschäftsführung RAG MI GmbH: „„Für uns und die Stadt Marl ist die jetzige Bewilligung ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung des Gesamtprojektes gate.ruhr. Wir können nun unverzüglich mit den notwendigen Arbeiten starten. In den nächsten Jahren wird der Wandel vom ehemaligen  Zechenareal an der Carl-Duisberg-Straße zu einem attraktiven Standort für Industrie und Gewerbe konkret.“

Dorothee Feller, Regierungspräsidentin der Bezirksregierung Münster: „Nicht nur für Marl ist gate.ruhr ein zentrales Projekt. gate.ruhr steht stellvertretend für den Perspektivwechsel der gesamten Emscher-Lippe-Region, ihrer gemeinsamen Konzentration auf Chancen und Potentiale. Was könnte diesen Wandel besser symbolisieren als gate.ruhr mit seinen 12,5 Hektar Zukunftsfläche, erschlossen über Wasser, Straße und Schiene?“

SPD-Bundestagsmitglieder setzen sich für Entwicklung von gate.ruhr ein

3. April 2019 | Rubriken: Areal

Kurz nach der offiziellen Gründung der Projektgesellschaft gate.ruhr GmbH haben jetzt die SPD-Bundestagsmitglieder Achim Post und Michael Groß den Standort des ehemaligen Bergwerkes Auguste Victoria in Marl besucht.

Rat setzt Meilenstein für gate.ruhr

26. März 2019 | Rubriken: Areal

Der Rat der Stadt Marl hat gestern einen wichtigen Meilenstein für die Entwicklung des Industrie- und Gewerbegebietes gate.ruhr gesetzt. Er hat mit großer Mehrheit die Gründung einer Projektgesellschaft beschlossen.

Weiterer Meilenstein auf dem Weg zu gate.ruhr

18. März 2019 | Rubriken: Areal

Die Entwicklung des ehemaligen Bergwerksgelände Auguste Victoria zum Industrie- und Gewerbegebiet gate.ruhr schreitet weiter voran: Nach dem Abschluss der Machbarkeitsstudie entscheidet der Rat der Stadt Marl in seiner Sitzung am 25. März über die Gründung einer Projektgesellschaft, die das Areal erschließen und gate.ruhr vermarkten soll.

Auf der Halde entstehen neue Lebensräume

8. Februar 2019 | Rubriken: Areal

Im Vorfeld der Entwicklung des Gewerbe- und Industriegebietes gate.ruhr auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage Auguste Victoria 3/7 werden im Bereich der Halde erste Arbeiten durchgeführt.

Das Tor zur Zukunft ist weit aufgestoßen

30. Januar 2019 | Rubriken: Areal

gate.ruhr ist machbar: Das Gelände der ehemaligen Schachanlage Auguste Victoria 3/7 kann – wie geplant – zu einem Industrie- und Gewerbegebiet entwickelt werden. Das haben die Gutachter in der jetzt vorliegenden Machbarkeitsstudie bestätigt. Noch im Frühjahr sollen ein Förderantrag für die Erschließung einer ersten Teilfläche gestellt und eine Projektgesellschaft gegründet werden.