Der Zeitplan

Wenn alte Industrieflächen für neue Nutzungen aufbereitet werden, dann birgt das immer die Gefahr unvorhersehbarer Ereignisse oder Verzögerungen. Bei der Revitalisierung des Areals für gate.ruhr lassen erste Ergebnisse der Machbarkeitsstudie dennoch auf eine zügige und straffe Entwicklung hoffen.

Nach dem aktuellen Planungsstand könnte die nördliche Fläche ab etwa 2020 zur Verfügung stehen. Die Unternehmen könnten dann von Anfang an vom Zugang zum Hafen im Norden profitieren, einem der großen Pluspunkte von gate.ruhr.

„Wir haben uns vorgenommen, die am schnellsten entwickelte ehemalige Bergwerksfläche hier am Standort zu realisieren.“

Dr. Manfred Gehrke, Leiter Wirtschaftsförderung der Stadt Marl

Der zweite Abschnitt im Süden erhalte dann nach und nach seine Form, so Wirtschaftsförderer Dr. Manfred Gehrke. Diese Fläche soll klein­teiliger für Industrie und Gewerbe, insbesondere für Logistikunternehmen mit Endfertigung, genutzt werden. „Es ist zudem absehbar, dass die abschließenden Arbeiten des Bergbaus dort voraussichtlich noch etwas länger andauern.“ Dennoch ist die Ziel­setzung klar: gate.ruhr soll eine der am schnellsten entwickelten ehemaligen Bergbauflächen werden, wozu die zeitige Erschließung des nördlichen Areals wesentlich beitragen soll.